Wichtigste Erkenntnisse:
Ripple-Präsidentin Monica Long bekräftigte die Privatmarktstrategie des Unternehmens in einem kürzlichen Interview, nachdem das Interesse der Investoren nach dem jüngsten Aktienverkauf gestiegen war. Die Äußerungen unterstreichen Ripples Vertrauen, das Wachstum intern zu finanzieren und gleichzeitig das Krypto-Infrastrukturgeschäft weltweit zu skalieren.
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Ripple hat erneut die Tür für Börsengangsspekulationen geschlossen. In einem Gespräch mit Bloomberg Crypto machte Präsidentin Monica Long deutlich, dass Ripple keine öffentlichen Märkte benötigt, um seine Strategie umzusetzen. Laut Long ist das Unternehmen finanziell stark genug, um weiter zu expandieren, ohne Kontrolle oder Flexibilität zu opfern.
Im Gegensatz zu vielen Krypto-Unternehmen, die einen Börsengang als Liquiditätsrettungsanker betrachten, sieht Ripple wenig Dringlichkeit. Der Zugang zu Kapital, erklärte Long, ist nicht mehr der Hauptgrund für Unternehmen, an die Börse zu gehen. Für Ripple bietet die private Finanzierung bereits die Ressourcen, die zum Aufbau, zur Übernahme und zur Skalierung erforderlich sind.
Diese Haltung kommt nur wenige Monate, nachdem Ripple einen Aktienverkauf über 500 Millionen US-Dollar im November 2025 abgeschlossen hat, eine Transaktion, die Marktgespräche über eine mögliche öffentliche Notierung neu entfacht hat. Der Deal untermauerte die Tatsache, dass Ripple es vorzieht, privat zu bleiben, anstatt einen Börsengang anzusteuern.
Der Aktienverkauf im November bewertete Ripple mit rund 40 Milliarden US-Dollar, was es zu einem der wertvollsten krypto-basierten Privatunternehmen macht. Die Runde wurde von hochkarätigen institutionellen Investoren wie Citadel Securities und Fortress Investment Group sowie mehreren krypto-fokussierten Fonds angeführt. Ihre Beteiligung unterstrich das wachsende institutionelle Vertrauen in das langfristige Geschäftsmodell von Ripple, insbesondere da sich die Krypto-Infrastruktur über die Welt des spekulativen Handels hinaus entwickelt hat.
Long bezeichnete die Bedingungen des Deals als sehr vorteilhaft für Ripple, äußerte sich jedoch nicht zu spezifischen Investorenschutzmaßnahmen. Marktberichte deuteten darauf hin, dass die Runde möglicherweise Absicherungen gegen Kursverluste enthielt, die bei späteren privaten Finanzierungen üblich sind, Ripple hat die Informationen jedoch nicht bestätigt.
Von größerer Bedeutung ist laut Long die Tatsache, dass das Unternehmen kein Kapital aufnehmen musste. Dies war eine Transaktion, die darauf ausgelegt war, das strategische Wachstum zu unterstützen und nicht Bilanzlücken zu schließen.
Ripples Weigerung, einen Börsengang anzustreben, ist eng mit seiner akquisitionsgetriebenen Wachstumsstrategie verbunden.
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Im Laufe des Jahres 2025 schloss Ripple vier große Übernahmen mit einem Gesamtwert von fast 4 Milliarden US-Dollar ab und erweiterte sein Produktportfolio dramatisch:
Die Idee hinter diesen Käufen ist eine klare Absicht: Ripple hofft, die Brücke zwischen etablierten Finanzen und Blockchain-Architektur zu werden. Anstatt auf ein Produkt zu setzen, stellt Ripple eine Full-Stack-Lösung zusammen, die Zahlungen, Liquidität, Verwahrung, Treasury-Tools und institutionelle Dienstleistungen umfasst.
Die Kerngeschäfte von Ripple operieren bereits in sehr großem Maßstab. Bis November 2025 hatte Ripple Payments ein gesamtes Transaktionsvolumen von über 95 Milliarden US-Dollar erreicht, was die Tatsache unterstreicht, dass das Unternehmen bei seinen Unternehmens- und grenzüberschreitenden Zahlungskunden an Dynamik gewann.
Ripple Prime, das auf der Grundlage der Übernahme von Hidden Road etabliert wurde, diversifiziert sich inzwischen in besicherte Kreditvergabe und institutionelle Produkte mit XRP. Dies bringt Ripple in engeren Wettbewerb mit traditionelleren Prime-Brokerage-Plattformen in krypto-nativen und traditionellen Finanzmärkten.
Der Schlüssel zu diesen Angeboten ist RLUSD, der auf US-Dollar lautende Stablecoin von Ripple. Die Rolle von RLUSD bei Zahlungen, Liquiditätsmanagement und institutionellen Produkten ist bedeutend und unterstützt die Ausrichtung von Ripple, sein Ökosystem im Hinblick auf regulierte und unternehmenstaugliche Stablecoin-Infrastruktur zu stabilisieren.
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