Ein auffälliges Muster auf dem Kryptomarkt wird immer deutlicher sichtbar: Große Kryptowährungen halten sich stabil und dominieren den Markt, während kleinere Altcoins strukturell hinterherhinken und kontinuierlich an Boden verlieren.
Analysten sprechen von einer sogenannten K-förmigen Erholung – mit einer Gruppe von Gewinnern, die immer stärker wird, und einer Gruppe von Verlierern, die zunehmend ins Hintertreffen gerät.
Die zunehmende Zweiteilung des Kryptomarkts lässt sich laut Krypto-Analyst Jamie Coutts deutlich im Advance/Decline-Chart erkennen. Diese Grafik zeigt, wie viel Kapital in verschiedene Projekte fließt oder abgezogen wird.
Während der Advance/Decline-Chart aller Kryptowährungen insgesamt rückläufig ist, zeigt der Chart der Top 200 Coins einen Aufwärtstrend. Das deutet darauf hin, dass Investoren ihr Kapital zunehmend in größere Coins umlenken – auf Kosten kleinerer Altcoins.
Die Ursache sieht er in einer zunehmenden Konzentration der Märkte auf Projekte mit echter Nutzung und Adoption.
Projekte, die vor allem auf Anreize, Marketingnarrative und übermäßiges Angebot setzen, verschwinden laut Coutts zunehmend in der Bedeutungslosigkeit:
Analyst Taiki Maeda teilt diese Sichtweise. Er geht davon aus, dass der Kryptomarkt aktuell eine K-förmige Erholung durchläuft.
Charakteristisch für eine solche Entwicklung ist, dass einige wenige Gewinner stark profitieren, während eine größere Gruppe von Verlierern kontinuierlich weiter verliert.
Zu den Gewinnern zählt Maeda vor allem Bitcoin (BTC) sowie Kryptowährungen, die Buybacks durchführen – ein Konzept aus dem Aktienmarkt, bei dem Projekte eigene Token zurückkaufen, um den Kurs zu stabilisieren oder zu steigern.
Auf der Verliererseite sieht Maeda vor allem:
Die K-förmige Entwicklung passt zur Reifung des Kryptomarkts. Seit der Einführung der ersten Bitcoin– und Krypto-ETFs im Jahr 2024 wird der Markt zunehmend von institutionellen Investoren dominiert. Diese Anleger verfolgen langfristige Strategien und zeigen weniger Risikobereitschaft als Privatinvestoren.
Das führt zu einer klareren Trennung: Kapital fließt in Projekte mit Substanz, während spekulative oder schwache Altcoins zunehmend ausgegrenzt werden. Die Zeiten, in denen jeder Token mit einer guten Story durchstarten konnte, scheinen vorerst vorbei.
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