Der Ausverkauf des Kryptomarktes seit Oktober hat institutionelle Investoren nicht abgeschreckt, da eine neue Umfrage zeigt, dass die meisten planen, ihr Engagement in digitalen Vermögenswerten im kommenden Jahr zu erhöhen.
Laut einer im Januar durchgeführten Umfrage unter 351 institutionellen Investoren von Coinbase und EY-Parthenon gaben 73% der Befragten an, dass sie planen, ihre Allokationen in digitalen Vermögenswerten im Jahr 2026 zu erhöhen, während 74% erwarten, dass die Kryptopreise in den nächsten 12 Monaten steigen werden.
Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass börsengehandelte Produkte (ETPs) und andere regulierte Vehikel zu ihrer bevorzugten Methode geworden sind, um Engagement zu erlangen, was eine wachsende Vertrautheit mit diesen Instrumenten und eine breitere Verschiebung hin zu regulierten Zugangspunkten widerspiegelt. Die Regulierung wurde auch als Schlüsselfaktor genannt, der die institutionelle Beteiligung anzieht.
Auf der regulatorischen Seite nannten mehr als drei Viertel der Befragten die Marktstruktur als den wichtigsten Bereich, der Klarheit erfordert – eine Sorge, die aufkommt, während US-Gesetzgeber weiterhin über Gesetze debattieren, die definieren, wie digitale Vermögenswerte über Behörden hinweg klassifiziert und reguliert werden.
Die Marktvolatilität verändert jedoch, wie Institutionen Krypto angehen. Fast die Hälfte (49%) der Befragten gab an, dass die jüngsten Turbulenzen sie dazu veranlasst haben, größeren Wert auf Risikokontrolle, Liquidität und Positionsgrößen zu legen, anstatt das Engagement zu reduzieren.
Investitionen in Krypto-ETPs und digitale Vermögenswertunternehmen bleiben zu den gängigsten Ansätzen für institutionelles Engagement. Quelle: Coinbase-EYVerwandt: Kryptos Investment-Playbook 2026: Bitcoin, Stablecoin-Infrastruktur, tokenisierte Vermögenswerte
Stablecoins, Tokenisierung gewinnen an Bedeutung
Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Umfrage ist das wachsende institutionelle Interesse an aufkommenden Blockchain-Anwendungsfällen wie Stablecoins und tokenisierten realen Vermögenswerten (RWA).
Laut den Ergebnissen verwenden oder planen 85% der Befragten Stablecoins für Zahlungen und Treasury-Operationen zu verwenden, wobei Abwicklung und internes Cash-Management als primäre Anwendungsfälle genannt werden.
Ein Teil dieser Dynamik wird durch US-Regulierungsentwicklungen vorangetrieben, wobei 83% der Befragten angaben, dass die Verabschiedung des GENIUS Act die Bereitschaft von Finanzinstitutionen erhöhen wird, sich mit Stablecoins zu beschäftigen. Mehr als zwei Drittel (69%) gaben an, dass das Gesetz eine breitere Akzeptanz von Stablecoin-basierten Transaktionen vorantreiben wird.
Die Verabschiedung des GENIUS Act wird als Katalysator für eine breitere Akzeptanz von Stablecoins angesehen. Quelle: Coinbase-EYIn der Zwischenzeit wächst das Interesse an tokenisierten Vermögenswerten weiter, wobei 63% der Investoren Interesse daran bekunden, Engagement zu erlangen, und 61% erwarten, dass die Tokenisierung in den kommenden Jahren einen erheblichen Einfluss auf die Marktstruktur haben wird.
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Quelle: https://cointelegraph.com/news/institutional-investors-crypto-exposure-new-survey?utm_source=rss_feed&utm_medium=feed&utm_campaign=rss_partner_inbound



