TLDR Intel und AMD haben chinesische Kunden über erhebliche Engpässe bei der Lieferung von Server-CPUs und Lieferverzögerungen informiert. Intels Xeon-CPUs sind von schweren Engpässen betroffen, was zuTLDR Intel und AMD haben chinesische Kunden über erhebliche Engpässe bei der Lieferung von Server-CPUs und Lieferverzögerungen informiert. Intels Xeon-CPUs sind von schweren Engpässen betroffen, was zu

Intel und AMD stehen vor Lieferengpässen bei Server-CPUs in China

2026/02/06 17:45
3 Min. Lesezeit

TLDR

  • Intel und AMD haben chinesische Kunden über erhebliche Angebotsengpässe bei Server-CPUs und Lieferverzögerungen informiert.
  • Intels Xeon-CPUs leiden unter schweren Engpässen, was zu verlängerten Lieferzeiten und Preiserhöhungen von über 10% führt.
  • AMDs Server-CPUs stehen ebenfalls unter Angebotsbeschränkungen, mit Lieferverzögerungen von 8 bis 10 Wochen für einige Modelle.
  • Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur und Speicherchip-Engpässe haben die CPU-Angebotsprobleme verschärft.
  • Intel dominiert den Server-CPU-Markt mit etwa 60% Marktanteil, während AMD einer erhöhten Nachfrage, aber begrenzter Produktionskapazität gegenübersteht.

Intel und AMD haben ihre chinesischen Kunden über Angebotsengpässe bei Server-CPUs informiert. Intel warnte insbesondere vor Lieferverzögerungen von bis zu sechs Monaten für seine Serverprodukte. Laut Reuters haben die Engpässe dazu geführt, dass die Preise für Intels Server-CPUs je nach Kundenvertrag um über 10% gestiegen sind.

Intel kämpft mit Xeon-CPU-Engpässen

Intels Xeon-CPUs der vierten und fünften Generation sind in China besonders knapp. Infolgedessen rationiert das Unternehmen Lieferungen, um die Nachfrage zu erfüllen. Quellen enthüllten, dass Intels Rückstand an unerfüllten Aufträgen gewachsen ist, was zu längeren Lieferzeiten von bis zu sechs Monaten führt.

Das Unternehmen sah sich auch anhaltenden Herausforderungen bei der Fertigungsausbeute gegenüber, die seine Fähigkeit behindern, die Produktion hochzufahren. Diese Beschränkungen treten inmitten boomender Nachfrage auf, die insbesondere durch das Wachstum bei Investitionen in KI-Infrastruktur getrieben wird. Der Aufstieg agentenbasierter KI-Systeme, die erhebliche CPU-Leistung benötigen, hat das Angebot zusätzlich belastet.

Intel reagierte auf diese Herausforderungen, indem es in seinem jüngsten Earnings Call die starke Nachfrage nach traditionellem Computing anerkannte. Das Unternehmen erwartet, dass sich die Angebotsprobleme bis Q2 2026 verbessern werden. „Wir gehen diese Probleme aggressiv an", erklärte Intel und deutete an, dass sich das Angebot im Laufe der Zeit stabilisieren wird.

AMD steht vor Angebotsbeschränkungen inmitten steigender Nachfrage

AMD hat Kunden ebenfalls über eigene Angebotsbeschränkungen informiert, insbesondere bei einigen seiner Server-CPU-Modelle. Während sich Intels Rückstand auf bis zu sechs Monate erstreckt, wurden AMDs Lieferzeiten auf acht bis 10 Wochen verlängert. Trotz dieser Verzögerungen betont AMD, dass es seine Angebotskapazitäten erhöht hat.

Das Unternehmen ist eine Partnerschaft mit Taiwans TSMC eingegangen, der weltweit führenden Auftragsgießerei, die der KI-Chip-Produktion Priorität eingeräumt hat. Dies hat die verfügbare Produktionskapazität für AMDs CPU-Bedürfnisse begrenzt. AMD hat jedoch Vertrauen in seine Fähigkeit geäußert, die globale Kundennachfrage zu erfüllen. „Wir bleiben zuversichtlich in unserer Lieferkette und unseren Partnerschaften", erklärte das Unternehmen.

Die CPU-Engpässe wurden durch einen Speicherchip-Engpass weiter verschärft. Steigende Speicherpreise haben Kunden dazu veranlasst, CPU-Käufe zu beschleunigen, um niedrigere Preise für Speicher zu sichern. Diese Kombination aus CPU- und Speicherengpässen hat eine kritische Situation für KI- und Serverhersteller geschaffen.

Intel und AMD dominieren den globalen Server-CPU-Markt, wobei Intel etwa 60% des Marktanteils hält. Beide Unternehmen kämpfen jedoch damit, mit dem rasanten Wachstum der KI-Nachfrage und den kombinierten Herausforderungen der aktuellen Lieferkette Schritt zu halten.

Der Beitrag Intel und AMD stehen vor Angebotsengpässen bei Server-CPUs in China erschien zuerst auf Blockonomi.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website veröffentlichten Artikel stammen von öffentlichen Plattformen und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie spiegeln nicht unbedingt die Ansichten von MEXC wider. Alle Rechte verbleiben bei den ursprünglichen Autoren. Sollten Sie der Meinung sein, dass Inhalte die Rechte Dritter verletzen, wenden Sie sich bitte an [email protected] um die Inhalte entfernen zu lassen. MEXC übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Inhalte und ist nicht verantwortlich für Maßnahmen, die aufgrund der bereitgestellten Informationen ergriffen werden. Die Inhalte stellen keine finanzielle, rechtliche oder sonstige professionelle Beratung dar und sind auch nicht als Empfehlung oder Billigung von MEXC zu verstehen.