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Fusion SpaceX & Tesla: Was wird aus 20.000 Bitcoin?

Sondierungsgespräche über eine mögliche Fusion zwischen SpaceX und Tesla ziehen die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich. Nicht nur wegen der Größe beider Unternehmen, sondern auch wegen dessen, was sich in ihren Bilanzen befindet.

Zusammen besitzen sie fast 20.000 Bitcoin (BTC). Das wirft die Frage auf, was mit diesen Kryptowährungen passieren würde, wenn die beiden Unternehmen tatsächlich fusionieren.

Es handelt sich ausdrücklich um orientierende Gespräche. Es gibt keine Bestätigung, dass eine Fusion tatsächlich stattfinden wird. Dennoch blicken Analysten bereits voraus – insbesondere auf die bilanziellen Folgen eines solchen Zusammenschlusses.

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Bitcoin-Bestand rückt in den Fokus

Die Unternehmen Tesla und SpaceX, beide im Besitz des reichsten Mannes der Welt, Elon Musk, gehören zu den bekanntesten Unternehmen, die Bitcoin in ihrer Bilanz führen.

Tesla gibt seine Bestände regelmäßig in den Quartalsberichten an, während SpaceX als privates Unternehmen weniger Einblick gewährt. Dass auch SpaceX Bitcoin besitzt, wurde hauptsächlich durch frühere Aussagen von Elon Musk bekannt.

Im Falle einer Fusion würden die Vermögenswerte in einem gemeinsamen Unternehmen zusammengeführt. Das wirft Fragen darüber auf, wie diese Bitcoinbestände in der konsolidierten Bilanz verbucht werden sollen.

Für Anleger ist das relevant, weil die buchhalterische Behandlung direkten Einfluss auf Gewinn- und Verlustrechnungen haben kann.

Gerade bei einem volatilen Vermögenswert wie Bitcoin können dadurch erhebliche Schwankungen in den berichteten Zahlen entstehen – selbst ohne dass Käufe oder Verkäufe stattfinden.

Buchhaltung wichtiger als der Kurs

Im Kern der Diskussion steht nicht die unmittelbare Marktauswirkung, sondern die Bilanzierung und Unternehmensführung.

In den USA gelten spezifische Vorschriften für die buchhalterische Behandlung von Kryptowährungen. Diese Regeln bestimmen unter anderem, wann Wertänderungen von Bitcoin in den Geschäftszahlen sichtbar werden.

In einem fusionierten Unternehmen könnte dieser Effekt aufgrund der Größe der kombinierten Bestände noch deutlicher ausfallen.

Wichtig ist: Es gibt keine Hinweise darauf, dass eine mögliche Fusion zu einem Verkauf der Bitcoin führen würde. Im Fokus steht vielmehr die Frage, wie bestehende Vermögenswerte dargestellt und verwaltet werden – nicht die Absicht, die Bitcoin-Reserven zu verändern.

Sondierungsgespräche – vieles bleibt ungewiss

Vorerst bleibt alles spekulativ. Es gibt keine formelle Ankündigung, keinen Zeitplan und keine Bestätigung, dass die Gespräche tatsächlich zu einem Deal führen werden. Der Markt beobachtet die Entwicklungen vor allem mit Neugier.

Fest steht: Ein Bitcoinbestand dieser Größenordnung sorgt schon jetzt für bilanzielle Fragestellungen im Kontext einer möglichen Fusion – noch bevor überhaupt ein konkreter Schritt erfolgt ist.

Wer sich übrigens fragt, wie sich der Bitcoinbestand der Unternehmen zu Musks persönlichem Vermögen verhält: Wir haben bereits ausgerechnet, wie viel er pro Sekunde verdient.

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