Laut der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ist die fehlende Klarheit in Sachen Krypto-Regulierung nicht mehr das größte Hindernis fürLaut der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ist die fehlende Klarheit in Sachen Krypto-Regulierung nicht mehr das größte Hindernis für

PwC zeigt 6 globale Trends für die Regulierung von Krypto-Assets 2026

Laut der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ist die fehlende Klarheit in Sachen Krypto-Regulierung nicht mehr das größte Hindernis für die Entwicklung des Krypto-Ökosystems.

In ihrem aktuellen Bericht stellt PwC fest, dass die weltweite Krypto-Regulierung immer einheitlicher wird. Die Firma hat sechs große Trends bis 2026 erkannt.

Der erste wichtige Trend betrifft Stablecoins. PwC hebt hervor, dass sich die Branche von der Entwicklung neuer Regeln hin zur Durchsetzung dieser Regeln bewegt. Die Aufsichtsbehörden setzen nun verbindliche Vorgaben zu Reserven, Rückgabe-Rechten, Verwaltung und Offenlegung durch.

In einigen Regionen gibt es zudem Grenzen dafür, wie viele Stablecoins jemand halten darf, um Risiken durch schnelle Abhebungen zu senken.

Als zweiten Trend hebt PwC das wachsende Interesse an tokenisiertem Geld hervor. Tokenisierte Bankeinlagen, tokenisierte Bargeld-Alternativen und digitale Zentralbankwährungen für große Unternehmen verlassen die Testphase und werden bald breiter genutzt.

PwC sieht, dass Gesetzgeber grenzüberschreitende Zahlungslösungen fördern, bei denen tokenisierte Werte mit nationalen Zahlungssystemen verbunden werden.

Außerdem ist die Tokenisierung von echten Vermögenswerten (RWA) ein zentrales Thema für das Jahr 2026 geworden, wie viele Experten erwarten. Auch auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos war die Tokenisierung von RWAs das wichtigste und beständigste Thema bei Diskussionen rund um Krypto.

Als dritten Punkt sieht PwC den Verbraucherschutz als einen weiteren wichtigen Bereich. Der Bericht sagt, dass Firmen mit Lizenz strengere Regeln beim Marketing, bei Produktangeboten und beim Umgang mit Kunden einhalten müssen.

Viertens: Bei größeren Unternehmen gibt es künftig mehr Klarheit darüber, wie digitale Werte als Sicherheit verwendet werden dürfen, etwa nach den UMR-Regeln.

Wenn diese Werte Vorgaben zu Liquidität, Bewertung, Verwahrung, Betriebssicherheit und Rechtslage erfüllen, werden Zulassungen wahrscheinlicher. Das macht es für Unternehmen einfacher, tokenisierte und ausgewählte Krypto-Vermögenswerte als Sicherheit und für Derivate zu nutzen.

Fünftens verweist PwC auf strengere Anforderungen für Mittler im Krypto-Bereich.

Sechstens merkt PwC an, dass dezentrale Finanzen heute immer öfter so bewertet werden wie klassische Finanzmärkte. Die Behörden achten überall auf Markt-Integrität, Offenheit, Überwachung und den Umgang mit Interessenkonflikten – sowohl bei zentralen als auch bei dezentralen Handelsplätzen. Damit nähern sich die Standards weltweit an.

Diese Faktoren treiben Krypto abseits von Regulierungen an

Neben den Entwicklungen bei der Regulierung betont PwC im Bericht auch andere Einflüsse, die Krypto heute prägen:

  • Krypto wird Teil des Alltags-Finanzwesens: Es wird immer öfter genutzt, um Geld zu verschieben oder zu bezahlen, etwa mit Stablecoins, tokenisiertem Bargeld oder Zahlungen auf der Chain.
  • Große Firmen machen bei Krypto mit: Wichtige Finanzunternehmen und Konzerne binden digitale Werte direkt in ihre Abläufe ein.
  • Die Technik wird besser und spezialisierter: Die Branche setzt auf einzelne Bausteine („Module“) und verlangt dabei höhere Standards für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Zusammenarbeit.
  • Vor Ort entscheidet die Realität: Obwohl weltweite Netzwerke bestehen, unterscheiden sich Krypto-Nutzung und Annahme je nach Land – geprägt von wirtschaftlichen Bedürfnissen und der lokalen Finanz-Infrastruktur.

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