Im Jahr 2025 meldeten Amerikaner Verluste von mehr als 333 Millionen US-Dollar durch Betrügereien mit Bitcoin-Geldautomaten. Das FBI erhielt von Januar bis November dieses Jahres über 12.000 Beschwerden, was einen starken Anstieg der Betrugsfälle im Vergleich zu 2024 bedeutet.
Diese Automaten, die oft an alltäglichen Orten wie Tankstellen und Supermärkten aufgestellt werden, sind zu einem leichten Ziel für Betrüger geworden. Betrüger leiten Opfer typischerweise an, Bargeld in diese Automaten einzuzahlen, die es dann in Kryptowährung umwandeln. Einmal gesendet, können die Transaktionen nicht rückgängig gemacht werden, wodurch die Schutzmaßnahmen regulärer Banken umgangen werden.
Daten des FBI zeigen, dass ältere Erwachsene, insbesondere die über 60-Jährigen, einen großen Anteil der Betroffenen ausmachten. Viele wurden mit Identitätsdiebstahl-Taktiken getäuscht, bei denen sich Betrüger als Regierungsbeamte oder Technischer-Support-Mitarbeiter ausgaben. Den Opfern wurde gesagt, sie sollten schnell handeln und wurden angewiesen, einen nahe gelegenen Krypto-Geldautomaten zu verwenden, um „ihr Geld zu schützen".
Laut einer aktuellen Erklärung des Department of Financial Protection and Innovation (DFPI): „Keine legitime Organisation wird Sie jemals bitten, Bargeld in einen Krypto-Geldautomaten einzuzahlen, um ein Problem zu lösen oder Ihr Geld zu schützen."
Diese Erklärung wurde im Rahmen der Bemühungen der Behörde veröffentlicht, die Öffentlichkeit zu warnen. Das DFPI hat öffentliche Leitfaden-Tools eingeführt, um Menschen zu helfen, solche Betrügereien zu erkennen und zu vermeiden.
Regulierungsbehörden schauen nun über Aufklärung und Warnungen hinaus. Es gibt eine wachsende Bewegung hin zu strengen Regeln, um zu verwalten, wie diese Automaten betrieben werden. FinCEN und andere Behörden erwägen neue Compliance-Rahmenwerke, die Transaktionsobergrenzen und bessere Überwachungssysteme beinhalten würden.
Australien hat bereits Beschränkungen für die Nutzung von Krypto-Geldautomaten eingeführt und neue Installationen eingeschränkt. US-Politiker prüfen ähnliche Maßnahmen, um die Betrugsrisiken der rund 31.000 derzeit im ganzen Land aktiven Automaten anzugehen.
Finanzexperten glauben, dass strengere Kontrollen notwendig sind, um die Nutzung von Bitcoin-Geldautomaten in Betrugsschemata zu verlangsamen. Diese Automaten ermöglichen derzeit eine einfache Umwandlung von Bargeld in digitale Währungen mit sehr wenigen Schutzmaßnahmen für die Nutzer.
Geldautomatenbetreiber und Krypto-Unternehmen könnten unter Druck geraten, sich an neue Regeln anzupassen. Einige Unternehmen arbeiten bereits mit Regulierungsbehörden zusammen, um Sicherheitsfunktionen und Benutzerwarnungen an den Automaten zu aktualisieren.
In der Zwischenzeit planen Vollzugsbehörden, die Betrugsaktivitäten weiterhin zu überwachen und technische Schutzmaßnahmen zu untersuchen, die helfen können, Betrug zu reduzieren. Das Ziel ist es, Krypto-Transaktionen für die breite Öffentlichkeit sicherer zu machen, insbesondere für diejenigen, die am stärksten gefährdet sind.
Während die Diskussionen weitergehen, könnten formellere Beschränkungen eingeführt werden, um weitere Verluste und Missbrauch von Kryptowährungs-Automaten in den Vereinigten Staaten zu verhindern.
Der Beitrag Bitcoin-Geldautomaten unter Beobachtung, da Betrügereien Amerikaner über 333 Millionen US-Dollar kosten erschien zuerst auf CoinCentral.


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