Dieser Artikel wurde zuerst auf The Bit Journal veröffentlicht. Bitcoin steht weiterhin unter Druck, da sich 2025 dem Ende nähert, und der Bitcoin-Preis hat Schwierigkeiten, die Aufwärtsdynamik nach mehreren Monaten des Rückgangs wiederzuerlangen. Zum Zeitpunkt des Verfassens fiel die größte Kryptowährung der Welt um etwa 32 Prozent von ihrem Allzeithoch von 126.000 $ und fiel im Jahresvergleich um etwa 5,6%, was die anhaltende Fragilität des gesamten digitalen Vermögensmarktes zeigt.
Der Verkaufsdruck verstärkte sich am 10. Oktober und blieb im vierten Quartal 2025 hoch, was den Bitcoin-Preis stetig nach unten trieb. Der Vermögenswert erreichte schließlich eine Stabilisierung und handelte nach Wochen negativer Renditen in einer relativ kleinen Spanne zwischen 85.000 $ und 90.000 $.
Diese Seitwärtsbewegung hat Anleger zu der Frage veranlasst, ob sich der anhaltende negative Trend im Bitcoin-Preisverhalten bis ins erste Quartal 2026 fortsetzen oder ob er sich zu stabilisieren beginnen wird. Mit vermindertem Marktoptimismus deuten jedoch eine Reihe von On-Chain- und institutionellen Kennzahlen darauf hin, dass sich der Bitcoin-Preis auf einen möglichen Wendepunkt zubewegen könnte.
Eine Verhaltensänderung langfristiger Bitcoin-Inhaber, die Adressen mit nicht ausgegebenen Transaktionsausgängen (UTXOs) besitzen, die älter als sechs Monate sind, gehörte zu den bemerkenswertesten Veränderungen. Es handelt sich um eine Gruppe, die seit Juli Bitcoin verkauft hatte, und es scheint, dass sie damit aufgehört hat.
Laut den von CryptoQuant bereitgestellten Daten verkauften langfristige Inhaber schätzungsweise 674.000 BTC im Wert von schätzungsweise fast 59,8 Milliarden $ und kauften 10.700 BTC innerhalb eines Tages. Obwohl diese Umkehr noch keinen dauerhaften Akkumulationstrend bestätigt hat, handelt es sich um eine signifikante Verringerung des Verkaufsdrucks, die dem Bitcoin-Preis kurzfristig helfen könnte.
Einzelhandels- und kurzfristige Indikatoren unterstützen ebenfalls diese Stabilisierungsgeschichte. Exchange-Netflow-Aufzeichnungen zeigen, dass Bitcoin-Abflüsse während des gesamten Dezembers die Zuflüsse überstiegen, was darauf hindeutet, dass Anleger Vermögenswerte von zentralisierten Börsen verlagerten, anstatt sich auf einen Verkauf vorzubereiten. Über 4 Milliarden $ waren im Monat für den Kauf von Bitcoin vorgesehen, und 294 Millionen BTC wurden allein in der Woche ab dem 29. Dezember abgezogen.
Die institutionelle Aktivität in den Vereinigten Staaten bleibt ein wesentlicher Indikator für den Bitcoin-Preistrend. Wie von CoinGlass angegeben, verzeichneten U.S.-Spot-Bitcoin-ETFs zwischen dem 17. und 29. Dezember stetige Abflüsse in Höhe von 1,12 Milliarden $. Dennoch gab es eine positive Stimmungswelle, als 335 Millionen $ an einem einzigen Tag in ETFs zurückflossen, der drittgrößte tägliche Zufluss seit dem 21. Oktober, was darauf hindeutet, dass sich der institutionelle Verkaufsdruck möglicherweise abschwächt.
Diese Verschiebung spiegelt sich jedoch noch nicht in der Einzelhandelsstimmung wider. Der Coinbase Premium Index lag bei -0,09, was bedeutet, dass US-amerikanische Privatanleger nicht so interessiert am Markt waren, obwohl sich die institutionellen Flüsse und die stabile Bitcoin-Preisspanne verbessert hatten.
In der Zwischenzeit beeinflussen digitale Vermögens-Treasury-Unternehmen weiterhin die Dynamik des Bitcoin-Angebots. Laut CoinGecko besitzen diese Unternehmen insgesamt etwa 1,175 Millionen BTC im Wert von 152,4 Milliarden $. Strategy, das den höchsten Betrag an Unternehmens-Bitcoin hält, kaufte allein im Jahr 2025 mehr als ein Drittel aller seiner Bestände und zahlte trotz des Rückgangs des Bitcoin-Preises rund 22 Milliarden $.
Trotz dieser positiven Indikatoren sind die kurzfristigen Aussichten pessimistisch. Der Fear and Greed Index liegt bei 32, was eine ängstliche Marktstimmung darstellt. Laut Analysten könnte eine breitere Bitcoin-Preiserholung von besseren makroökonomischen Bedingungen, regulatorischer Transparenz und mehr Marktliquidität abhängen, die dazu beitragen können, Anfang 2026 einen stärkeren Aufwärtstrend zu etablieren.
Obwohl der bärische Druck anhält und der Einzelhandel vorsichtig bleibt, deuten die ersten Anzeichen einer Preisstabilisierung auf der Grundlage langfristiger Inhaber, institutioneller Käufe und Unternehmens-Treasury-Käufe darauf hin, dass sich der Bitcoin-Preis möglicherweise stabilisiert. Solche Bedingungen und regulatorische Klarheit können die potenzielle Erholung und verbesserte Aufwärtsdynamik Anfang 2026 im Falle unterstützender makroökonomischer Bedingungen voraussetzen.
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Verkaufsdruck: Mehr Verkäufe als Käufe im Markt.
Akkumulation: Kauf und Halten von Bitcoin zur Reduzierung des Angebots.
Exchange Netflow: Bitcoin, das in Börsen hinein-/herausbewegt wird.
ETF: Fonds, der Zugang zu Bitcoin ohne direktes Eigentum bietet.
Coinbase Premium Index: Preisunterschied zwischen Coinbase und anderen Börsen.
Corporate Treasury: Von Unternehmen als Vermögenswerte gehaltener Bitcoin.
Fear and Greed Index: Misst Marktangst (niedrig) oder Gier (hoch).
Liquidität: Leichtigkeit des Kaufs oder Verkaufs ohne Preisauswirkungen.
Institutionelle Flüsse: Von großen Organisationen gekaufter/verkaufter Bitcoin.
Bitcoin liegt bei 32% des Allzeithochs und der Verkaufsdruck hält seit Oktober 2025 an.
Ja. Langfristige Inhaber haben den Verkauf pausiert, und institutionelle Zuflüsse deuten auf eine frühe Stabilisierung hin.
ETFs und Unternehmens-Treasuries akkumulieren Bitcoin und reduzieren den Verkaufsdruck.
Bessere makroökonomische Bedingungen, regulatorische Klarheit, Liquidität und fortgesetzte Akkumulation könnten Bitcoin ankurbeln.
Referenz
Coinmarketcap
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