Die Analystenprognosen von Tesla für die Fahrzeugauslieferungen im Q4 2024 liegen durchschnittlich bei 422.850 Fahrzeugen, ein Rückgang von 15% gegenüber dem Vorjahr. Bloomberg schätzt 445.061 Einheiten, ein Rückgang von 10%. Dies ist das erste Mal, dass Tesla diese Zahlen öffentlich auf seiner Investor Relations Website veröffentlicht hat.
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Tesla steuert auf das zweite Jahr in Folge mit rückläufigen Verkäufen zu, wobei für das Gesamtjahr Auslieferungen von 1,6 Millionen Fahrzeugen prognostiziert werden, ein Rückgang um 8%.
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Die Produktionsumrüstung für das neu gestaltete Model Y trug zur Verlangsamung der Verkäufe zu Jahresbeginn bei.
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Der Batterieliefervertrag von L&F Co. mit Tesla wurde aufgrund von Cybertruck-Verzögerungen und Marktveränderungen um 99% auf 2,67 Milliarden US-Dollar gekürzt.
Die Auslieferungsschätzungen von Tesla für Q4 signalisieren einen Umsatzrückgang inmitten von Produktionsherausforderungen und Subventionsänderungen. Erkunden Sie Analystenprognosen, Lieferantenprobleme und Aktienperformance in dieser Analyse. Bleiben Sie informiert über Trends am EV-Markt.
Was sind Teslas Auslieferungsprognosen für Q4 2024?
Teslas Auslieferungsprognosen für Q4 von Analysten liegen durchschnittlich bei 422.850 Fahrzeugen für Oktober bis Dezember 2024, was einen Rückgang von 15% im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Investor Relations Seite von Tesla zeigt nun erstmals öffentlich diese Konsensschätzung an. Bloomberg verfolgt eine etwas höhere Zahl bei 445.061 Einheiten, immer noch ein Rückgang von 10% im Jahresvergleich.
Warum erwartet Tesla ein zweites Jahr mit rückläufigen Verkäufen?
Tesla steht vor einer prognostizierten Gesamtjahresauslieferung von 1,6 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2024, eine Reduzierung um über 8% gegenüber 2023. Frühe Störungen entstanden durch Produktionsstillstände in wichtigen Werken zur Umrüstung der Linien für das neu gestaltete Model Y, Teslas meistverkauftes Modell. Die politischen Aktivitäten von CEO Elon Musk trugen in dieser Zeit zu Marktablenkungen bei. Das dritte Quartal sorgte für einen vorübergehenden Aufschwung, mit Rekordauslieferungen, die durch US-Verbraucher angetrieben wurden, die sich Elektrofahrzeuge vor Ablauf der bundesstaatlichen Steuergutschrift von 7.500 US-Dollar Ende September sicherten. Mit Eintritt ins Q4 ohne diese Anreize führte Tesla Basisvarianten des Model Y SUV und Model 3 Limousine zu Preisen unter 40.000 US-Dollar ein, um die Nachfrage aufrechtzuerhalten. Trotz rückläufiger Auslieferungen sind die Tesla-Aktien bis zum jüngsten Handel im Jahresverlauf um 14% gestiegen und liegen damit hinter dem Gewinn des S&P 500 von 17% zurück, laut Marktdaten.
Häufig gestellte Fragen
Was verursachte die massive Reduzierung des Batterievertrags von Tesla mit L&F Co.?
Der ursprüngliche Vertrag über 3,83 Billionen Won (2,67 Milliarden US-Dollar) mit dem südkoreanischen Lieferanten L&F Co. fiel um 99% auf 9,73 Millionen Won aufgrund reduzierter Liefermengen. Wichtige Faktoren sind wiederholte Cybertruck-Verzögerungen beim Launch, stärkere Nachfrage nach Model 3 und Model Y sowie die Auslaufen der Inflation Reduction Act Subventionen. L&F führte die Änderung auf globale EV-Marktverschiebungen und Batterielieferdynamiken zurück.
Wie hat L&F Co. auf die Tesla-Vertragsrevision reagiert?
L&F Co. erklärte, die Vertragsanpassung sei angesichts der sich entwickelnden globalen EV-Marktbedingungen und Änderungen in der Batterielieferkette unvermeidlich gewesen. Lieferungen ihrer wichtigsten Hochnickelprodukte bleiben unberührt, mit laufenden Lieferungen an große koreanische Batteriehersteller wie LG Energy Solution. Die Aktie von L&F fiel am Tag der Ankündigung um 11%, liegt aber für das Jahr mit 16% im Plus und bleibt damit hinter dem Anstieg des Kospi Index von 76% zurück.
Wichtigste Erkenntnisse
- Rückläufige Q4-Auslieferungen: Analystenkonsens bei 422.850 Einheiten, 15% unter dem Vorjahr, was anhaltenden Nachfragedruck verdeutlicht.
- Ganzjähriger Verkaufsrückgang: 1,6 Millionen Fahrzeuge erwartet, beeinträchtigt durch Produktionsumrüstung und Subventionsverluste.
- Belastung der Lieferkette: 99%ige Kürzung des L&F-Batterievertrags unterstreicht Cybertruck-Verzögerungen und Model 3/Y-Präferenzen.
Fazit
Teslas Q4-Auslieferungsprognosen und der gekürzte Batterieliefervertrag mit L&F Co. spiegeln umfassendere Herausforderungen im EV-Sektor wider, einschließlich Produktionsverschiebungen und Anreizänderungen. Die Transparenz der Tesla Investor Relations bezüglich Analystenschätzungen bietet klarere Sicht auf diese Trends. Während das Unternehmen die Q4-Hürden bewältigt, wird die Überwachung der Aktienresilienz und strategischer Preisbewegungen entscheidend sein, mit potenzieller Erholung durch neue Modellhochläufe im Jahr 2025.
Quelle: https://en.coinotag.com/tesla-analysts-forecast-q4-delivery-decline-battery-supplier-contract-slashed-99


