Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben die Straße von Hormus offiziell in eine staatliche Krypto-Einnahmequelle verwandelt und verlangen von Öltankern die Zahlung von Transitgebühren in Bitcoin. Laut Berichten der Financial Times und TRM Labs beträgt die Gebühr 1 US-Dollar pro Barrel Öl, was einen voll beladenen Supertanker bis zu 2 Millionen US-Dollar pro Passage kosten könnte.
Dieser Schritt, kodifiziert im „Straße von Hormus-Managementplan", markiert das erste Mal, dass ein Nationalstaat Blockchain-Infrastruktur als obligatorischen Mechanismus für Seeverkehrsgebühren nutzt. Das System ist darauf ausgelegt, das SWIFT-Netzwerk und US-Sanktionen zu umgehen und ermöglicht es Teheran, schätzungsweise 20 Millionen US-Dollar pro Tag in digitalen Vermögenswerten zu kassieren. Reedereien wurden gewarnt, dass Schiffen, die ohne iranische Genehmigung verkehren oder die Bitcoin-Rechnung nicht begleichen, keine sichere Durchfahrt durch den kritischen Energie-Engpass garantiert wird. Institutionelle Akkumulation hält an Während geopolitische Spannungen Bitcoin als Instrument zur Umgehung nutzen, behandelt MicroStrategy den Vermögenswert weiterhin als erstklassige Unternehmensreserve. Zwischen dem 01.04. und 05.04. erwarb das Unternehmen 4.871 BTC zu einem Durchschnittspreis von etwa 67.700 US-Dollar pro Coin. Diese 330-Millionen-US-Dollar-Kaufwelle verstärkt die aggressive „Strategie" des Unternehmens, die institutionelle Rangliste zu dominieren. Analysten vermuten, dass das Unternehmen bei diesem Tempo sein Ziel, bis Ende 2026 1 Million BTC zu halten, erreichen könnte. Sicherheits- und Cybersicherheitsrisiken Der Anstieg der staatlichen Krypto-Einführung fällt mit zunehmend ausgefeilten Cybersicherheitsbedrohungen zusammen. Der Blockchain-Ermittler ZachXBT deckte kürzlich eine Gruppe von 140 nordkoreanischen IT-Arbeitern auf, die mithilfe gefälschter Identitäten erfolgreich in Tech-Unternehmen eingedrungen sind. Diese Personen verdienten Berichten zufolge monatlich über 1 Million US-Dollar in Kryptowährung, wobei die Gelder zu OFAC-sanktionierten Wallets zurückverfolgt wurden. Die Untersuchung ergab, dass diese Arbeiter häufig Positionen als Remote-Entwickler besetzen, um Kapital zurück nach Nordkorea zu schleusen und dabei internationale Bankbeschränkungen zu umgehen.
„Iran muss Ein- und Ausfahrten aus der Straße überwachen, um zu verhindern, dass dieser Zeitraum für den Transfer von Waffen genutzt wird", erklärte Hamid Hosseini, Sprecher der iranischen Exporteure-Union für Öl, Gas und petrochemische Produkte, und betonte dabei die strategische Natur des neuen digitalen Mautsystems.
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